Einblicke · Unternehmensführung

Ein voller Kalender
bezahlt noch
keine Rechnung.

Aufträge sind wichtig. Für den Bankbestand zählt aber auch, wann Geld ein- und ausgeht. Ein kleines Gedankenexperiment macht den Unterschied sichtbar.

Ein Auftrag. Acht Wochen. Ihre Szenarien.

01 / Vier unterschiedliche Ereignisse

Vom Auftrag bis zum Eingang.

01Auftrag

Eine Leistung ist vereinbart.

02Leistung

Der Auftrag wird bearbeitet.

03Rechnung

Die Forderung wird gestellt.

04Zahlung

Das Geld geht tatsächlich ein.

Die Reihenfolge kann im Einzelfall abweichen, zum Beispiel bei Vorauszahlungen. Für dieses Beispiel betrachten wir die Zahlung ausdrücklich getrennt von Auftrag und Rechnung; es ist keine bilanzielle oder steuerliche Einordnung.

02 / Die Wochen dazwischen

Verschieben Sie den Eingang.

Rechenbeispiel

Zahlungstermine begreifen

Derselbe Auftrag. Ein anderer Verlauf.

Ein Auftrag über 8.000 Euro: Wie verändern ein späterer Eingang oder eine vorgezogene Teilzahlung die Wochen dazwischen?

0 Wochen4 Wochen
0 %50 %
3000 €20000 €
Niedrigster Bestand7.500 €
Ende Woche 811.500 €
Diagramm wird bei aktiver Interaktion gezeichnet.

Ihre AuswahlOhne Verzögerung oder Teilzahlung

Alle Eingänge treffen im Beispielszenario wie geplant ein.

Zahlungen, Annahmen und Tabelle

Fiktives Acht-Wochen-Modell. Der Auftragseingang ist ursprünglich in Woche 3 vorgesehen. Ein vorgezogener Anteil fließt in Woche 1; nur der Rest wird verzögert. Sonstige Einzahlungen je Woche: 4.000, 3.500, 0, 4.000, 5.000, 6.500, 5.000, 5.500 Euro. Auszahlungen: 6.000, 6.000, 5.000, 5.000, 5.500, 4.500, 5.000, 5.000 Euro. Keine weiteren Zahlungen, Zinsen oder Finanzierung. Der niedrigste Bestand berücksichtigt auch den Startwert. Keine individuelle Liquiditätsbeurteilung.

Bankbestand am Wochenende
WocheEinzahlungenAuszahlungenBestand
14.000 €6.000 €10.000 €

03 / Das Modell sinnvoll lesen

Gleiches Endergebnis.
Anderer Handlungsspielraum.

Im Modell landet der gesamte Auftragsbetrag innerhalb des betrachteten Zeitraums auf dem Konto. Deshalb kann der Endbestand gleich bleiben, obwohl zwischenzeitlich deutlich weniger Geld vorhanden ist.

Eine vorgezogene Teilzahlung verschiebt dagegen einen Teil des Eingangs nach vorn. Sie erzeugt in diesem Modell kein zusätzliches Geld. Auch hier verändert sich vor allem der Weg zum Endbestand.

Die richtige Frage lautet deshalb nicht nur: „Wie viel bleibt am Ende?“ Sie lautet auch: „Welche Zahlungen liegen davor, welche Termine sind verlässlich und welche Annahmen könnten sich verschieben?“

Das Beispiel ersetzt keine Planung für Ihr Unternehmen. Reale Zahlungen, Vereinbarungen und weitere Verpflichtungen müssen vollständig erfasst und eingeordnet werden.

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Ein paar Sätze zu Ihrer Situation reichen für den Anfang. Umfang und Konditionen besprechen wir, bevor ein Auftrag beginnt.

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